Frühkindliche Reflexe gehören ganz natürlich zur Entwicklung eines Kindes.

Sie entstehen bereits während der Schwangerschaft und unterstützen wichtige Entwicklungsschritte – von den ersten Bewegungsmustern bis hin zu Aufrichtung, Koordination und Körperkontrolle.

Im Laufe der Entwicklung sollten diese Reflexmuster zunehmend gehemmt und durch bewusst gesteuerte Bewegungen abgelöst werden. Bleiben einzelne Reflexe länger aktiv, können sie den Alltag eines Kindes beeinflussen.

Das kann sich ganz unterschiedlich zeigen – zum Beispiel durch Schwierigkeiten mit Konzentration und Aufmerksamkeit, motorische Unruhe, Unsicherheiten in der Koordination, Ängste, eine hohe Reizempfindlichkeit oder Herausforderungen beim Lernen und Schreiben.

Genau hier setzt die Reflexintegration an.

Mit gezielten Bewegungsübungen und körperorientierten Impulsen unterstütze ich das Nervensystem dabei, noch aktive frühkindliche Reflexmuster nachreifen zu lassen. Dabei geht es nicht darum, ein Kind „zu reparieren“, sondern ihm Entwicklungsschritte zu erleichtern, die bisher besonders viel Kraft gekostet haben.

Unterhalb findest du die einzelnen frühkindlichen Reflexe und erfährst, welche Bereiche des Alltags mit ihnen zusammenhängen können.

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